Dieser Beitrag beleuchtet die Sozialauswahl bei betriebsbedingten Kündigungen im Arbeitsrecht, eine wichtige Schutzmaßnahme für sozial stärker belastete Arbeitnehmer. Neben der rechtlichen Grundlage gemäß § 1 Abs. 3 KSchG werden aktuelle Urteile des Bundesarbeitsgerichts besprochen, die die Gewichtung der Kriterien wie Betriebszugehörigkeit und Altersstruktur präzisieren. Der Beitrag erklärt, wie Arbeitgeber die Auswahl transparent und nachvollziehbar gestalten müssen, und zeigt anhand praktischer Beispiele die rechtliche Bedeutung einer korrekten Sozialauswahl. Ein wertvoller Leitfaden für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, der sich über die rechtssichere Durchführung und die Anfechtungsmöglichkeiten fehlerhafter Sozialauswahl informieren möchte.
Dieser Beitrag beleuchtet die rechtlichen Grundlagen und Grenzen betriebsbedingter Kündigungen, insbesondere wenn betriebliche Gründe nur vorgeschoben werden. Arbeitnehmer erfahren, wie sie mithilfe einer Kündigungsschutzklage, der Prüfung der Sozialauswahl und der Missbrauchskontrolle des Gerichts ihre Rechte durchsetzen können. Zudem wird die unternehmerische Freiheit des Arbeitgebers analysiert und aufgezeigt, wie Arbeitgeber ihre Entscheidungen nachvollziehbar und transparent darlegen müssen. Ein wertvoller Leitfaden für alle, die ihre rechtliche Position bei einer betriebsbedingten Kündigung besser verstehen und stärken möchten.
Das Arbeiten im Homeoffice ist spätestens seit der Corona-Pandemie ein fester Bestandteil der Arbeitswelt geworden. Viele Arbeitnehmer und Selbstständige arbeiten mittlerweile vollständig oder teilweise von zu Hause aus, was steuerliche Fragen zur Abzugsfähigkeit von Kosten aufwirft. Der Gesetzgeber hat hier in den letzten Jahren Anpassungen vorgenommen, um die steuerliche Absetzbarkeit von Verpflichtungen für das Homeoffice transparenter zu gestalten und auf die veränderten Arbeitsbedingungen zu reagieren. Im Jahr 2024 gibt es erneut einige Neuerungen und Besonderheiten zu beachten, die sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber relevant sind.
Der Mindestlohn ist der niedrigste gesetzlich festgelegte Lohn, den ein Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern zahlen darf. In Deutschland wurde der allgemeine gesetzliche Mindestlohn im Jahr 2015 mit dem Mindestlohngesetz (MiLoG) eingeführt. Ziel des Mindestlohns ist es, Lohndumping zu verhindern und Arbeitnehmer vor unangemessen niedrigen Löhnen zu schützen. Er gilt grundsätzlich für alle Arbeitnehmer, es gibt jedoch bestimmte Ausnahmen, etwa für Praktikanten, Auszubildende oder Langzeitarbeitslose in den ersten sechs Monaten einer Beschäftigung.
In Kleinbetrieben gelten besondere arbeitsrechtliche Regelungen für Kündigungen, die sich von denen in größeren Unternehmen unterscheiden. Das hat vor allem damit zu tun, dass das Kündigungsschutzgesetz (KSchG) in Kleinbetrieben nur eingeschränkt oder gar nicht anwendbar ist. Dennoch stehen Arbeitnehmer nicht schutzlos da. In diesem Beitrag geben wir einen Überblick über die rechtlichen Voraussetzungen einer Kündigung im Kleinbetrieb und erläutern, welche Möglichkeiten Arbeitnehmer haben, sich auch hier gegen eine Kündigung zur Wehr zu setzen. Zudem wird auf einschlägige Beispiele und Rechtsprechung Bezug genommen.
Im deutschen Arbeitsrecht bestehen neben den allgemeinen Kündigungsregelungen besondere Schutzmechanismen für bestimmte Personengruppen und Situationen, die sogenannten Sonderkündigungsrechte. Diese Schutzregelungen sollen sicherstellen, dass Arbeitnehmer in besonderen Lebens- oder Arbeitsverhältnissen nicht ohne weiteres gekündigt werden können. In diesem Beitrag geben wir einen detaillierten Überblick über die wichtigsten Sonderkündigungsrechte, ihre gesetzlichen Grundlagen und einschlägige Rechtsprechung.
In der Praxis stellt sich häufig die Frage, ob ein arbeitsrechtlicher Abfindungsanspruch im Rahmen eines Insolvenzverfahrens als Masseverbindlichkeit oder Insolvenzforderung zu behandeln ist. Diese Unterscheidung ist von erheblicher Bedeutung, da Masseverbindlichkeiten vorrangig aus der Insolvenzmasse befriedigt werden, während Insolvenzforderungen in die Insolvenzquote fallen und daher oft nur anteilig beglichen werden.
In Deutschland gelten für Auszubildende, Praktikanten und Minijobber besondere gesetzliche Regelungen, die deren Rechte und Pflichten genau festlegen. Diese Gruppen sind durch verschiedene Gesetze geschützt, wobei der Fokus nicht nur auf dem Schutz der Arbeitnehmer liegt, sondern auch deren Pflichten klar geregelt sind. Darüber hinaus gibt es einschlägige Urteile, die die Rechte dieser Arbeitnehmergruppen weiter präzisieren.
Mobbing am Arbeitsplatz ist ein ernstes Problem, das erhebliche negative Folgen für die Betroffenen hat. Besonders problematisch wird es, wenn das Mobbing nicht von Kollegen, sondern vom Arbeitgeber selbst ausgeht. In diesem Beitrag wollen wir uns kritisch mit der Problematik des Mobbings durch den Arbeitgeber auseinandersetzen, die rechtlichen Aspekte beleuchten und aufzeigen, welche Ansprüche den Betroffenen zustehen und wie sich Mobbing im Arbeitsumfeld verhindern lässt.
Der Kündigungsschutz spielt im deutschen Arbeitsrecht eine entscheidende Rolle, um Arbeitnehmer vor ungerechtfertigten Kündigungen zu schützen. Insbesondere durch das Kündigungsschutzgesetz (KSchG) wird geregelt, wann eine Kündigung sozial gerechtfertigt ist und wie Arbeitnehmer sich dagegen wehren können. In diesem Beitrag gehen wir detailliert auf den Ablauf einer Kündigungsschutzklage, die möglichen Kündigungsgründe und die Ansprüche der Arbeitnehmer ein.
Der Anspruch auf ein Arbeitszeugnis ist im deutschen Arbeitsrecht fest verankert und spielt eine entscheidende Rolle für Arbeitnehmer, die sich beruflich weiterentwickeln oder neu orientieren wollen. In diesem Beitrag werfen wir einen kritischen Blick auf die rechtlichen Grundlagen des Zeugnisanspruchs, die Voraussetzungen für den Anspruch sowie die Frage, wie oft ein Zeugnis verlangt werden kann und welche Anforderungen an den Inhalt gestellt werden.
Das Thema Urlaubsabgeltung ist im Arbeitsrecht von besonderer Bedeutung, insbesondere wenn das Arbeitsverhältnis beendet wird oder aus anderen Gründen der Urlaub nicht genommen werden kann. Die Abgeltung von nicht genommenem Urlaub wirft in der Praxis häufig Fragen auf, da sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer genau wissen müssen, welche Rechte und Pflichten sie haben. In den letzten Jahren gab es durch die Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) und des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) sowie durch gesetzliche Anpassungen wichtige Neuerungen, die Unternehmen und Arbeitnehmer gleichermaßen betreffen.