Strategien gegen Präklusion: Dieser Beitrag zeigt, wie sich verspätete Angriffs- und Verteidigungsmittel in der ZPO dennoch durchsetzen lassen. Besonders effektiv ist die Flucht in die Klageerweiterung oder Widerklage, während die Flucht in die Säumnis oder ein Befangenheitsantrag meist hohe Risiken bergen. Der Artikel gibt praktische Tipps und beleuchtet die aktuelle Rechtsprechung zu diesen Themen.
Die Steuerhaftung nach § 69 AO kann Geschäftsführer hart treffen. In unserem Artikel erfahren Sie alles über die Voraussetzungen, Haftungsfälle und Möglichkeiten zur Haftungsvermeidung.
Im Spannungsfeld zwischen Freizeit und Beruf spielt der Kündigungsschutz eine entscheidende Rolle. Wann ist eine fristlose Kündigung bei außerdienstlichen Verfehlungen wie rassistischen Äußerungen zulässig? Dieser Beitrag beleuchtet die juristischen Rahmenbedingungen, die Interessenabwägung nach § 626 BGB und die Grundsätze des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) und des Bundesarbeitsgerichts (BAG) zur Frage, wann der Ruf des Arbeitgebers und das Betriebsklima Vorrang vor dem Persönlichkeitsrecht haben können.
Dieser Beitrag beleuchtet die Sozialauswahl bei betriebsbedingten Kündigungen im Arbeitsrecht, eine wichtige Schutzmaßnahme für sozial stärker belastete Arbeitnehmer. Neben der rechtlichen Grundlage gemäß § 1 Abs. 3 KSchG werden aktuelle Urteile des Bundesarbeitsgerichts besprochen, die die Gewichtung der Kriterien wie Betriebszugehörigkeit und Altersstruktur präzisieren. Der Beitrag erklärt, wie Arbeitgeber die Auswahl transparent und nachvollziehbar gestalten müssen, und zeigt anhand praktischer Beispiele die rechtliche Bedeutung einer korrekten Sozialauswahl. Ein wertvoller Leitfaden für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, der sich über die rechtssichere Durchführung und die Anfechtungsmöglichkeiten fehlerhafter Sozialauswahl informieren möchte.
Dieser Beitrag beleuchtet die rechtlichen Grundlagen und Grenzen betriebsbedingter Kündigungen, insbesondere wenn betriebliche Gründe nur vorgeschoben werden. Arbeitnehmer erfahren, wie sie mithilfe einer Kündigungsschutzklage, der Prüfung der Sozialauswahl und der Missbrauchskontrolle des Gerichts ihre Rechte durchsetzen können. Zudem wird die unternehmerische Freiheit des Arbeitgebers analysiert und aufgezeigt, wie Arbeitgeber ihre Entscheidungen nachvollziehbar und transparent darlegen müssen. Ein wertvoller Leitfaden für alle, die ihre rechtliche Position bei einer betriebsbedingten Kündigung besser verstehen und stärken möchten.
In Kleinbetrieben gelten besondere arbeitsrechtliche Regelungen für Kündigungen, die sich von denen in größeren Unternehmen unterscheiden. Das hat vor allem damit zu tun, dass das Kündigungsschutzgesetz (KSchG) in Kleinbetrieben nur eingeschränkt oder gar nicht anwendbar ist. Dennoch stehen Arbeitnehmer nicht schutzlos da. In diesem Beitrag geben wir einen Überblick über die rechtlichen Voraussetzungen einer Kündigung im Kleinbetrieb und erläutern, welche Möglichkeiten Arbeitnehmer haben, sich auch hier gegen eine Kündigung zur Wehr zu setzen. Zudem wird auf einschlägige Beispiele und Rechtsprechung Bezug genommen.
Der Kündigungsschutz spielt im deutschen Arbeitsrecht eine entscheidende Rolle, um Arbeitnehmer vor ungerechtfertigten Kündigungen zu schützen. Insbesondere durch das Kündigungsschutzgesetz (KSchG) wird geregelt, wann eine Kündigung sozial gerechtfertigt ist und wie Arbeitnehmer sich dagegen wehren können. In diesem Beitrag gehen wir detailliert auf den Ablauf einer Kündigungsschutzklage, die möglichen Kündigungsgründe und die Ansprüche der Arbeitnehmer ein.
Sie haben eine Kündigung erhalten? Hier haben wir Ihnen zunächst die ersten wichtigen Schritte aufgezählt.
Eine Kündigung kann eine schwierige und stressige Situation sein. Es gibt jedoch einige Schritte, die Sie unternehmen können, um damit umzugehen.
Vor Ausspruch einer Kündigung ist es oft erforderlich, zunächst eine Abmahnung auszusprechen. Diese geht – in vielen Fällen – der Kündigung als mildestes Mittel vor. Hierauf hat aktuell noch einmal das Landesarbeitsgericht (LAG) Mecklenburg-Vorpommern hingewiesen.
Rechtsprechung aus dem Fachbereich des Arbeitsrechts
LAG Düsseldorf: Kritik an Arbeitgeber rechtfertigt keine Kündigung
Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Personalabteilung stellt bei einem berechtigtem Anlass absolut keinen Kündigungsgrund dar(Landesarbeitsgericht Düsseldorf,...
Auch auf einer betrieblichen Weihnachtsfeier gibt es keinen Freifahrtschein für sexuell belästigende Äußerungen gegenüber Kolleginnen. Es handelt sich um Verletzungen der vertraglichen Pflichten des Arbeitnehmers, die eine außerordentliche Kündigung des Arbeitsverhältnisses grundsätzlich rechtfertigen können. Eine Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses auch nur bis zum Ablauf der Kündigungsfrist kann dem Arbeitgeber unzumutbar sein. Dies hat das Arbeitsgericht (ArbG) Elmshorn entschieden.
Mobbing am Arbeitsplatz ist leider auch heutzutage immer noch präsent. Vor Allem Vorgesetzte sind häufig die Mobbing Verursacher, wodurch sich die Arbeitnehmer oft nicht trauen, rechtlich dagegen vorzugehen.
Was tun bei Erhalt einer Kündigung?
Frist
Zuständiges Arbeitsgericht
Anwalt nehmen oder selbst vertreten?
1. Frist
Nachdem Sie eine Kündigung erhalten haben, müssen Sie einen klaren Kopf bewahren, denn...
Das Kündigungsschutzklageverfahren bietet Arbeitnehmern die Möglichkeit, eine unrechtmäßige Kündigung vor dem Arbeitsgericht anzufechten. Unser Artikel gibt einen umfassenden Überblick über die rechtlichen Grundlagen, den Ablauf des Verfahrens und die häufigsten Fallstricke. Wir klären, wie Sie sich auf eine Verhandlung vorbereiten, welche Beweise wichtig sind und welche Strategien zu einer Einigung oder Wiedereinstellung führen können. Zudem zeigen wir auf, wann eine Abfindung realistisch ist und wie Sie Ihre Erfolgschancen maximieren können. Informieren Sie sich jetzt über Ihre Rechte und die richtige Vorgehensweise bei einer Kündigungsschutzklage.